Chiasamen als Energiespender

Chiasamen gehören mittlerweile zu den mit bekanntesten Superfoods und das nicht nur in Europa. Die kleinen schwarzen und weißen Samen finden wir mittlerweile in Müslis, Smoothies, Salaten und allerlei anderen Gerichten. Die Samen kommen ursprünglich aus Mexiko, dort sagt eine Volksweisheit, dass nur ein Teelöffel pro Tag genügt, um genug Energie für 24 Stunden zu haben. Doch was können die Samen eigentlich wirklich?

Chiasamen und ihre Wirkung

Während sie oft als Alternative zu Weizen angepriesen werden, können sie tatsächlich nicht in herkömmlicher Weise für zum Beispiel Backwaren verwendet werden. Nichtsdestotrotz haben Chiasamen viele Nährstoffe, die auch in Getreide vorkommen. So ist zum Beispiel der Eiweißgehalt von Chiasamen zwei Mal so groß wie der von Weizen. Den Titel Superfood verdienen die Samen jedoch auch durch den hohen Anteil an Omega-3- und Omega-6 Fettsäuren sowie Kalzium und Eisen. Diese erhalten wir alternativ vor allem von Fisch, Milch und Fleisch.

So können die Samen zum Beispiel Schlaganfall und Herzinfarkt vorbeugen oder auch bei Diabetes helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Die enthaltenen Antioxidantien können gar im Heilungsverlauf von Krebs dem Körper zu Hilfe kommen. Doch nicht nur das, denn selbst bei Arthrose, Gelenkschmerzen und bei Problemen mit der Schilddrüse können Chiasamen einen positiven Effekt haben.

Verwendung

Chiasamen haben nicht wirklich einen Eigengeschmack und können daher in viele Gerichte beigemischt werden. So gibt es beispielsweise Fruchtsäfte mit Chiasamen, Backwaren oder Müslis oder man verwendet sie auch als Topspin für einen Salat oder als Beigabe zum Joghurt. Eingeweicht saugen sich die Chiasamen sehr schnell voll und können daher beim Backen gar Gelatine ersetzen. Und das Gute dabei ist, dass Chiasamen absolut glutenfrei sind und daher auch von Leuten mit Glutenunverträglichkeit problemlos verzehrt werden können.

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